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MaxPic - Presse- und Sportfotografie | 10.09.2010
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American Football: Berlin Adler sind German Bowl XXVI Champion PDF Drucken Email
Berlin Adler Quarterback David Caudill wurde als MVP des German Bowl XXVI ausgezeichnet ©BrunssenBraunschweig, 09.10.2004 – Im Finale um die Deutsche Meisterschaft im American Football standen sich am Samstag im Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig die Braunschweig Lions und die Berlin Adler gegenüber. Benjamin Schwarweit kickte das Spiel entscheidende Fieldgoal ©BrunssenIn einem spannenden, ausgeglichenen Spiel fielen erst sieben Minuten vor Schluss die ersten Punkte für Braunschweig, fünf Minuten später glich Berlin aus. Für die Spiel entscheidende 10:7 Führung für Berlin sorgte Kicker Benjamin Scharweit mit einem 33 Yard Fieldgoal 28 Sekunden vor dem Schlusspfiff.

Für die Braunschweiger war es die achte Finalteilnahme in Folge, die Adler standen zuletzt vor zehn Jahren im German Bowl. Als Meister der Nordgruppe der German Football League gingen die Lions favorisiert in die Partie, allerdings war der Druck, gewinnen zu müssen, nach zuletzt vier Finalniederlagen hintereinander enorm hoch. Drei Viertel lang sahen gut 17.000 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Die überragende Berliner Defense verhinderte äußerst erfolgreich jegliche Punkte der Hausherren. Auf der anderen Seite bewegte der Angriff der Adler um den später als MVP (most valuable player) ausgezeichneten Quarterback David Caudill kontinuierlich den Ball und behielt auch in schwierigen Situationen die Nerven. Kurz vor der Pause hatte Berlin die erste Möglichkeit zu punkten, doch der Fieldgoalversuch ging daneben.

Braunschweigs Offense leistete sich dagegen drei Turnovers (Ballbesitzverluste), wobei der letzte Fumble von Kim Kuci mit Spiel entscheidend war. Nachdem die Braunschweig Lions durch einen präzisen Pass von Adrian Rainbow auf Kelvin Love in Führung gingen, bewiesen die Berliner weiter Geduld und warteten auf ihre Chance. Die kam fünf Minuten später: David Caudill bediente Wide Receiver Estrus Crayton in der Endzone – Ausgleich.

Die Braunschweig Lions kamen nach dem Berliner Touchdown wieder in Ballbesitz und die Adler Defense zeigte weiter, dass sie auch Top-Running Back Kim Kuci gut unter Kontrolle hatte. Einem Tackle konnte Kuci noch entkommen, dann warteten Christoph Malewski und Wallace Clay auf ihn. Beim Versuch auszuweichen verlor Kuci den Ball, ein Berliner sicherte den Fumble und Berlin war wieder in Ballbesitz. Jetzt wurde es richtig spannend, denn noch hieß es 7:7, gut eine Minute waren noch zu spielen, Berlin hatte noch zwei Auszeiten. David Caudill setzte jetzt hauptsächlich auf WR Patrich Wack, der obwohl er sich schon früh im Spiel verletzte einen hervorragenden Job machte.

28 Sekunden war Schluss der Partie hatten die Berlin Adler einen dritten Versuch bereits in Fieldgoalreichweite. Da sie keine Auszeit mehr hatten, beschlossen sie zu kicken. Der erst 20jährige Kicker Benjamin Scharweit bewies starke Nerven. Sein Kick segelte sicher durch die Torstangen und brachte die 10:7 Führung für Berlin. Wenige verbleibende Sekunden gaben der Braunschweiger Offense noch einmal die Chance, das Ergebnis zu korrigieren. Aber die Berliner Defense stoppte alle Versuche erfolgreich und so blieb es beim verdienten Sieg der Berlin Adler, die an diesem Tag einfach besser waren und souverän ihren Spielplan umgesetzt haben. "Es war einfach unser Tag", meinte Adler Head Coach Kent Anderson überglücklich nach dem Spiel.

Das Spiel im Überblick:

Braunschweig Lions vs. Berlin Adler 7:10 (0:0|0:0|0:0|7:10)

6:0 Kelvin Love, 34 Yard Pass von Adrian Rainbow
7:0 Marko Rothaar, PAT
7:6 Estrus Crayton, 11 Yard Pass von David Caudill
7:7 Benjamin Scharweit, PAT
7:10 Benjamin Scharweit, 33 Yard Fieldgoal

Zuschauer: 17.200
Stadion: Hamburger Straße, Braunschweig

Bilder vom Spiel bieten wir Ihnen gern an.

 
   
     

 
 

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