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MaxPic - Presse- und Sportfotografie | 08.02.2012
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Die Elbe - Freie Fahrt für dicke Pötte? PDF Drucken Email

Containerschiff und Stückgutfrachter auf der Elbe ©BrunssenHamburg, 17.09.2004 – Hamburg, das Tor zur Welt. Die Elbe, der Weg zur See. Damit ist sie  einer der wichtigsten Wirtschaftswege für die Hansestadt Hamburg. Warenströme aus der ganzen Welt bewegen sich auf dem Fluss zwischen Hamburg und Cuxhaven, wo die Elbe in die Nordsee mündet.

Containerschiff COSCO HONG KONG auf der Elbe vor Cuxhaven ©BrunssenSeit Beginn des Handels auf dem Seewege werden die Schiffe immer größer, kein Problem auf See, aber wie sieht es mit der Elbe aus. Um auch die modernen Containerschiffe nach Hamburg zu bringen, wurde die Fahrrinne der Elbe von Zeit zu Zeit vertieft und muss durch ständiges Baggern auf Solltiefe gehalten werden. Nun steht eine neue Generation von Containerriesen mit noch größerem Tiefgang (16 m) an und wieder steht die Diskussion um eine weitere Elbvertiefung im Raum.

Saugbagger NORDSEE auf dem Weg zum Einsatz vor Stadersand ©BrunssenDie bisher größten Containerschiffe mit einer Kapazität von 6.000 TEU (Containern) und 14,80 m Tiefgang können Hamburg voll beladen – das ist allerdings eher selten der Fall - nur in einem Zeitfenster um Hochwasser anlaufen bzw. den Hafen verlassen. Die Stadt Hamburg und die Hamburger Wirtschaft sind für ein weiteres Ausbaggern, damit auch künftig die Containerriesen Hamburg anlaufen können. Ziel ist offensichtlich eine uneingeschränkte Fahrt für 6.000 TEU-Containerschiffe und ein möglichst großes Zeitfenster für die 8.000 TEU Generation. Argumentiert wird mit dem möglichen Verlust von Arbeitsplätzen.

Containerschiff wird von Helgolandfähre HALUNDER JET überholt ©BrunssenUmweltschützer und Bundesumweltminister Jürgen Trittin halten dagegen eine weitere Elbvertiefung für nicht notwendig. Ein Tiefwasserhafen in Cuxhaven oder Wilhelmshaven mit Feeder-Diensten nach Hamburg würden es auch tun. Vermieden werden sollen die negativen Folgen für die Umwelt im Bereich der Unterelbe, die ein weiteres Ausbaggern mit sich bringen würde.

Airbus Transporter VILLE DE BORDEAUX ©BrunssenContainerriesen sind zwar täglich auf der Elbe unterwegs, trotzdem machen sie nur einen geringen Anteil am gesamten Schiffsaufkommen auf der Elbe aus. Binnenschiffe, Kümos, Frachter, Feeder-Schiffe (kleinere Containerschiffe, die im Zubringerdienst zwischen den großen Hafenmetropolen und kleineren Häfen eingesetzt werden), Tanker, RoRo-Schiffe und Sportboote sind auf der Elbe unterwegs. Im Hamburger Hafen kommen noch Schlepper, Fähren, Barkassen, Bunkerboote, Festmacherboote und ein Wasserflugzeug hinzu.

Radarturm in Cuxhaven ©BrunssenUm die Sicherheit auf der Elbe zu gewährleisten, wird der gesamte Schiffsverkehr per Radar überwacht. Die Verkehrszentralen wissen jederzeit, wo sich welches Schiff befindet, wo gebaggert und verklappt wird, wo Rücksicht auf Ankerlieger oder an der Pier fest gemachte Schiffe genommen werden muss. Größere Schiffe haben einen Lotsen an Bord, der sich besonders gut auf dem jeweiligen Revier auskennt. Zur Orientierung der Kapitäne und Steuerleute dienen zahlreiche Seezeichen wie Leuchttürme, Baken und Tonnen.

Hochseeschlepper OCEANIC auf Standby vor Helgoland, um bei Havarien in der Deutschen Bucht schnell zur Stelle zu sein ©BrunssenBilder von der Elbe mit Schiffen, Baggern, Leuchttürmen usw. bieten wir Ihnen gern an.
 
   
     

 
 

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