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Marcel Marceau in Hamburg |
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Hamburg, 5. Juli 2004 - Nur noch selten ist die Ikone der stillen Kunst auf der Bühne zu erleben. Nach langer Pause tritt der 81-jährige Marcel Marceau jedoch vom 8. bis 10. Juli im Thalia Theater in Hamburg auf. Anlässlich seines Besuchs in Hamburg hat sich der weltweit gefeierte Pantomimenkünstler ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Empfangen wurde Marcel Marceau von Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram und Kultursenatorin Frau Prof. Dr. Karin von Welck.
Marcel Marceau, am 22. März 1923 in Straßburg geboren, schaffte seinen künstlerischen Durchbruch 1951 mit dem von ihm erschaffenen melancholischen Helden „Bip“, jener tragikomischen Kunstfigur mit zerbeultem Seidenhut und roter Blume. Inspiriert von den Filmen seiner Idole Charlie Chaplin, Buster Keaton, Stan Laurel und Oliver Hardy schuf Marceau kraft seines unnachahmlichen Talents eine eigene Magie, die ihn selbst zur Ikone werden ließ. Der in Paris lebende Marceau gilt als der bedeutendste Pantomime des 20. Jahrhunderts – mit einer Kunst, die ohne ihn in Vergessenheit geraten wäre, wurde er zum Kulturbotschafter seines Landes von internationalem Rang.
Bilder von Marcel Marceau aus dem Phönix-Saal des Hamburger Rathauses bieten wir Ihnen gern an. |