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MaxPic - Presse- und Sportfotografie | 08.02.2012
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Karl-May-Spiele 2004: "Unter Geiern – Der Sohn des Bärenjägers" PDF Drucken Email

Patrick Bach ist Martin Baumann, der Sohn des Bärenjägers ©Brunssen

Vom 26. Juni bis 5. September 2004 wird im Freilichttheater am Kalkberg in Bad Segeberg das Stück "Unter Geiern – Der Sohn des Bärenjägers" gezeigt. In diesem Jahr konnten als Gaststars Ulli Kinalzik, Patrick Bach, Tanja Szewczenko und Dirc Simpson verplichtet werden. Wieder mit dabei natürlich Gojko Mitic als Winnetou und Joshy Peters als Old Shatterhand. Als vor 20 Jahren das Stück zuletzt aufgeführt wurde, waren zwei der heutigen Akteure schon mit dabei: Jochen Baumert als "Der Dicke Jemmy" und Geierdame "Agathe".

 

Ins Yellowstonegebiet, das Land der brodelnden Geysire, entführen die Karl-May-Spiele Bad Segeberg ihr Publikum in dieser Saison. Erzählt wird die Geschichte des Bärenjägers, der ein Freund aller Roten ist und dennoch in die Hände der kriegerischen Sioux-Ogellallah gerät. Die Roten wollen einen heimtückischen Mord rächen. Martin Baumann, der Sohn des Bärenjägers, folgt den Kriegern gemeinsam mit Winnetou und Old Shatterhand ins Land der brodelnden Krater und Geysire. An seiner Seite reitet Mary-Lou Carson, eine junge Zeitungsreporterin, die ihr Herz schon lange an Martin verloren hat. Zwar können die Schoschonen vom Kriegspfad abgebracht werden, doch die Sioux-Ogellallah wollen den Gefangenen am Tag des Vollmonds am Marterpfahl sterben lassen. Als schließlich auch Martin Baumann in ihre Gewalt gerät, scheint es keine Rettung mehr zu geben. Am „Höllenmaul", dem gefährlichsten Krater, stehen sich die Helden und ihre Feinde gegenüber. Zwei von ihnen kehren aus der Schlacht nicht zurück...

 

Patrick Bach
„Martin Baumann” - Der Sohn des Bärenjägers
Der Erfolg kam für Patrick Bach mit nur 13 Jahren über Nacht: Als Waisenjunge „Silas" rührte er ganz Deutschland. Es folgten „Jack Holborn", „Anna", „Laura & Luis" und „Die Baskenmütze". In den vergangenen Jahren war der 35-jährige Hamburger als Polizeioberkommissar Uli Parnitz im Krimi-Hit „Die Wache" auf dem Bildschirm präsent. Außerdem reiste er bereits auf dem „Traumschiff" und etablierte sich im Action-Genre, wie seine Engagements in „SK-Babies", „Die Strandclique" und „Gegen den Wind" beweisen. In Bad Segeberg wartet nun die Titelrolle auf ihn: Patrick Bach spielt Martin Baumann, den „Sohn des Bärenjägers" - und der hat eine Menge zu tun: reiten, kämpfen, seinen Vater aus den Händen kriegerischer Indianer befreien und - so ganz nebenbei - die Frau für's Leben finden.

 

Jochen Baumert
„Jakob Pfefferkorn” - der Dicke Jemmy
Jochen Baumert braucht diesmal keine falsche Glatze, denn der skalpierte Westernkauz Sam Hawkens kommt 2004 nicht im Textbuch vor. Statt dessen steckt sich der 64-jährige Hamburger einige Polster ins Kostüm, denn er spielt den „Dicken Jemmy" und hat erstmals sogar eine Gesangseinlage zusammen mit seinen beiden Bühnenpartnern. Seit 22 Jahren ist Jochen Baumert im Karl-May-Team zu Hause. In den vergangenen Monaten war er neben Robert Atzorn in einem „Tatort" zu sehen, hatte im Auftrag des ZDF einen fürchterlichen Hexenschuss in der Serie „Rettungsflieger"und spielte im Ohnsorg-Theater.

 

Ben D. Bremer
„Tokvi-Tey”- der Schwarze Hirsch
Bei seinem Karl-May-Debüt im vergangenen Jahr musste er sich von seiner Haarpracht trennen, denn seine Rolle forderte einen Irokesenschnitt. Diesmal muss Ben D. Bremer nicht „oben ohne” spielen, denn „Tokvi-Tey, der Schwarze Hirsch” ist ein würdevoller Schoschonenhäuptling und als solcher Träger eines langen, dunklen Skalps. Der 39-jährige Schauspieler stammt aus Berlin. An der Humboldt-Universität studierte er Theaterwissenschaften. Für die Karl-May-Spiele entschied er sich unter anderem auch deshalb, weil er als Military-Reiter ein Faible für Pferde hat. „Tokvi-Tey” ist wieder ein kriegerischer Charakter, aber Ben D. Bremer kann auch anders. So raucht er in diesem Jahr mit Winnetou doch noch die Friedenspfeife.

 

Jörg Bundschuh
„Hobble Frank”
Es gibt Schauspieler, die MÜSSEN einfach wiederkommen. Jörg Bundschuh ist so einer. In der Saison 2002 gehörte er als sächselnder „Hobble-Frank”aus Moritzburg zu den Publikumslieblingen - und wird es garantiert auch in diesem Jahr werden. Der 40-Jährige drehte zuletzt für den RTL-Quotenknüller „Gute Zeiten - schlechte Zeiten”. In der Dokumentations-Serie „Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf” war er als Mörder zu sehen. Gleich drei Rollen hatte er in der Produktion „Die Schwestern von Schloß Rosenberg”. Außerdem hat sich Jörg Bundschuh neben der Schauspielerei ein zweites Standbein zugelegt: Er ist Kommunikationstrainer.

 

Anderson Farah
„Wokadeh”
2002 hat er als Mexikaner Juanito am Kalkberg angefangen, im letzten Jahr war er der Bruder von „ Old Surehand". Nun gehört Anderson Farah zum dritten Mal dem Karl-May-Ensemble an - als Wokadeh, der letzte Krieger vom Stamme der Mandan. Anderson Farah stammt aus Brasilien, lebt aber seit einigen Jahren in Hamburg. Hier arbeitet der 35-Jährige nicht nur als Schauspieler („Alphateam", „Gute Zeiten, schlechte Zeiten"), sondern auch als Maler, Model und Tänzer.

 

Vanida Karun
„Pashewa” - die Dunkle Schlange
Vanida Karun moderierte bei „Bravo TV" (ZDF) das Magazin „Bravo Live", für das sie auch zahlreiche Star-Gäste interviewte. Außerdem spielte sie in der „Bravo TV Story" die Rolle der A.D.. Die Schauspielerin und Moderatorin spricht fünf Sprachen und hat eine umfangreiche Bühnenerfahrung. Mit 15 machte sie ihr Praktikum bei der Bremer Shakespeare Company. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Schule für Schauspiel Hamburg. Während eines Highschool-Jahres in den USA tourte Vanida Karun im Rahmen der San Bernardino High Musical & Drama Class mit Stücken wie „Anatevka" und „Grease" durch Süd-Kalifornien. Jetzt freut sich die Hamburgerin auf einen Indianersommer am Kalkberg, denn hier gehörte sie schon 2002 als Paloma Nakana zum Ensemble. In diesem Jahr ist sie die Indianerin „Pashewa - die dunkle Schlange".

 

Ulli Kinalzik
„Der Bärenjäger Baumann”
Als er vor 22 Jahren am Kalkberg spielte, waren Ulli Kinalzik die Buh-Rufe der Zuschauer sicher, denn damals beging er die schlimmste Tat, die sich ein Karl-May-Fan vorstellen kann: Als „Santer" erschoss er Winnetou. Diesmal verkörpert der 65-Jährige, der im Fernsehen so etwas wie der „Schurke vom Dienst" ist, einen Guten: den Bärenjäger Baumann. Krimifans kennen den Berliner mit dem markanten Gesicht und der unverwechselbaren Stimme aus „Derrick", „Ein Fall für zwei" und „Soko 5113" - um nur wenige seiner Serien-Stationen zu nehmen. Allein für „Der Alte" stand er ein Dutzend Mal vor der Kamera. Außerdem war Ulli Kinalzik im Fantasy-Epos „Die unendliche Geschichte III" zu sehen und spielte zuletzt in dem TV-Film „Das Bernstein-Amulett".

 

Gojko Mitic
„Winnetou”
Für eine ganze Kindergeneration ist er DER Apache am Kalkberg schlechthin: Zum 13. Mal spielt Gojko Mitic den „Winnetou” in Bad Segeberg - weit öfter als jeder andere Schauspieler vor ihm. Im Osten Deutschlands ist er schon seit Jahrzehnten der „Chef-Indianer”, der Pierre Brice im Westen war. Zwölf Kinofilme hat Gojko Mitic als edle Rothaut gedreht und dabei auch an den Drehbüchern mitgeschrieben. Aus dem Beruf ist, was die Verkörperung von Indianern angeht, eine Berufung geworden. Er fuhr mit einem Drehteam des WDR über tausend Meilen durch das Land der Prärie-Indianer in den USA, um die Reservate der Blackfeet und der Sioux zu besuchen.

 

Joshy Peters
„Old Shatterhand”
Als „Ölprinz" und Bergwerksbesitzer „Roulin" war er schon zwei Mal der Oberschurke bei den Karl-May-Spielen, blieb ebenfalls zwei Mal als beeindruckender Indianer im Gedächtnis der Zuschauer - aber diesmal spielt er wieder „Old Shatterhand". Kaum einer ist so wandlungsfähig wie Joshy Peters (46). Der Hamburger gehört seit 1987 zum Karl-May-Team und ist ein Theaterschauspieler mit Leib und Seele. Im Herbst wird er mit dem Shakespeare-Stück „Antonius und Cleopatra" auf Tournee gehen. Seine Rolle: Caesar, der Imperator des Römischen Reiches. Außerdem ist Joshy Peters seit Sommer vergangenen Jahres die „Station Voice" des NDR1.

 

Dirc Simpson
„Der schwere Mokassin”
Neu im Karl-May-Team ist der 38 Jahre alte Berliner Dirc Simpson. Er verkörpert die Rolle des Häuptlings der Sioux-Ogellallah - Der Schwere Mokassin. Der kriegerische Indianer ist ein erbitterter Widersacher von Winnetou und Old Shatterhand. Als guter Reiter und Kampfsport-Fan freut sich Dirc Simpson schon auf den actionreichen Präriesommer am Kalkberg. Das Fernsehpublikum kennt ihn aus Serien wie „SOKO 5113", „Unser Charly", „Neues vom Bülowbogen", „Wolffs Revier", „Alarm für Cobra 11", „Medicopter 117" und „Der Landarzt".

 

Tanja Szewczenko
„Mary-Lou Carson”
Als Eiskunstläuferin gehörte Tanja Szewczenko zur Weltspitze. Seit sie verletzungsbedingt die Schlittschuhe an den Nagel hängen musste, hat sich die 26-Jährige als Schauspielerin einen Namen gemacht. Bei den Karl-May-Spielen ist sie nun als Wildwest-Reporterin „Mary-Lou Carson" zu sehen. Seit zwei Jahren gehört Tanja Szewczenko als „Kati Ritter" zu den Hauptdarstellern der erfolgreichen RTL-Soap „Unter uns". Bühnenerfahrung hat sie nicht nur durch die irische Tanzshow „Magic Of The Dance", sondern auch durch die Theatertournee mit dem Stück „Ein Ehemann zur Ansicht" mit 91 Vorstellungen in ganz Deutschland. Episodenrollen spielte Tanja Szewczenko in der Kult-Krimireihe „Polizeiruf 110", bei der „Küstenwache", im „Klinikum Berlin Mitte" und im Frauenknast bei „Hinter Gittern".

 

 Frank Wieczorek
„ David Kroners” - der Lange Davy
Als Gangster hat er vor knapp zehn Jahren am Kalkberg angefangen. Inzwischen war Frank Wieczorek (41) bei den Karl-May-Spielen als gute und hinterhältige Rothaut, als greiser Indianerhäuptling, als leicht vertrottelter Bandit und als uralter Cowboy zu sehen. In diesem Jahr geht für ihn ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Er darf am Kalkberg einen Komiker spielen - den „Langen Davy”. Nach der Karl-May-Saison 2003 war Frank Wieczorek in „Schmidt's Tivoli” in Hamburg im norwegischen Erfolgsstück „Elling” zu sehen. Danach traf er beim „Scherenschnitt” in der Düsseldorfer Komödie auch einen ehemaligen Karl-May-Gefährten wieder: Arthur Brauss.

 

Quelle: Karl-May-Spiele, Bad Segeberg

 

Bilder vom Fototermin, an dem einige Szenen aus dem Stück gezeigt wurden, bieten wir Ihnen auf Anfrage gern an.

 
   
     

 
 

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